Was ich so treibe

Petra,  eine Kollegin aus meiner Schreibgruppe, hat mich auf eine Idee gebracht. Sie hat ein Experiment gestartet. Jeden Sonntag schaut sie, wie es  mit dem Schreibprojekten läuft, ob sie die Zielmarke erreicht hat und reflektiert ihr Schreiben.

Eine Motivationsspritze ist das und danach kann man getrost die faden Entschuldigungen, warum es nicht mehr wurde, ausklammern. Petra gibt ihren Status immer sonntags ab.

Ich will mich nicht auf einen Tag festlegen, aber gerne versuchen, ein bisschen zu resümieren. Denn immer wieder fragen Freunde: Wie geht es voran?

Wenn ich nicht gerade arbeite, spiele, koche, lese oder am Meer spazieren gehe, kann ich das Fazit dieser Woche mitteilen:

Das erste Kapitel ist nun mehrmals feinpoliert und überarbeitet worden. Nun kann es fast im Kleid zum Ball gehen und sich ordentlich präsentieren.  Das macht 11 Seiten.

Zweites Kapitel steht im Rohbau, wird aber im Laufe des Wochenendes weiter ausgebaut, die Wände werden verstärkt und alles Kleinvieh, wie Adjektive, Adverbien und Klischees werden ausgemerzt. Dann kann der Leser einziehen. Und bisher hat es auch 11 Seiten.

Und jetzt mogle ich ein wenig: Drei Artikel bei der Suite werden wahrscheinlich im Laufe des Wochenendes gepostet – also noch mal 3 Seiten.

Jetzt habe ich ehrlich ein Mittagessen verdient.  Ach so, Petra hat ein Fazit und eine Textprobe. Die gibt es bei mir nicht.

Aber dafür verrate ich euch das Ziel der nächsten Woche. Es wird eine kurze Woche. Bis Mittwoch möchte ich das dritte Kapitel im ersten Entwurf stehen haben. Danach mache ich eine Woche Urlaub. Und schaue bei Petra, was sie so macht.

http://petravennekohl.wordpress.com/2011/01/16/woche-022011/

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