Stefan Maiwald entführt seinen Leser mit Der Spion des Dogen nach Venedig. Wir befinden uns in der Renaissance, im Jahre 1568. Venedig, die mächtige Metropole in der Adria, hat nicht nur Bewunderer, sondern auch Feinde.

Spionage im Venedig der Renaissance

Davide Venier, aufstrebender Geschäftsmann und Held des Romans, ist der neue Hiob. Von einem Tag zum anderem wird sein Leben zerstört. Verhaftet, von Freunden verraten, in den Kerker des Dogenpalastes geworfen scheint sein Leben vorbei zu sein. Aber als er dort auf den Osmanen Hasan trifft, schöpft er neue Hoffnung. Hasan teilt mit Davide die Zelle und lehrt ihn nicht nur das Überleben in den berüchtigten Bleikammern des Dogenpalastes, sondern auch Taktik, Kampfsport und vieles mehr.

Freundschaft zwischen den Kulturen schenkt Überlebenswillen

Hasan schürt die Hoffnung und den Überlebenswillen Davides und dann wendet sich das Blatt. Wenn Davide einen neuen Anfang will, muss er sein Leben in den Dienst der Serenissima stellen.

Stefan Maiwald hat seinen Spionageroman mitten in das prunkvolle Venedig platziert. Das Leben, die Intrigen und Ausschweifungen der Venezianer sind so farbenprächtig wie der Ruf der Serenissima.

Stefan Maiwald weckt Reiselust nach Venedig

Ich brauchte ein wenig, bis ich in den Sog der Geschichte gezogen wurde; aber als die Intrigen sich zuspitzten, die Handlung immer rasanter wurde, habe ich das Buch nicht mehr aus den Händen gelassen.

Vorsicht: Das Buch macht süchtig. Welcher Leser wünscht sich nicht all das zu sehen, wovon er hier liest? Die salzige Luft der Lagune zu riechen, den Nebel auf der Haut zu spüren? Vielleicht enden Sie mit einem Flugticket nach Venedig, wenn sie dieses Buch fertig gelesen haben.

Ein absolutes Lesevergnügen für Freunde der Serenissima und Fans historischer Abenteuer- und Spionageromane.

Stefan Maiwald: Der Spion des Dogen. dtv premium 2016. ISBN 978-3-423-26124-1. 15,60€.

 

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