Träumen Sie von Schreiben?

Kennen Sie Sisters Act II? Nur eine kleine Gedankenstütze: Die Nonnen von Sankt Francis holen ihre Showgirl Freundin wieder ins Kloster, sozusagen als letzte lebensrettende Maßnahme vor der Schließung der Schule. Als die neue Sr. Mary Clarence soll sie die Musikklasse unterrichten. Doch sobald die gut getarnte Sr. Mary Clarence auftritt, kommt nicht nur Leben in die Schüler, sondern auch in die angestaubten Klosterbrüder.  Eine der Schülerinnen, Rita, hat die Berufung zu singen. Ihre Mutter möchte das um jeden Preis verhindern und setzt alles daran, ihrer Tochter diesen unsinnigen Berufswunsch auszureden. Denn Kunst sorgt nicht dafür, dass man Butter aufs Brot bekommt oder Tomatensauce auf die Spaghetti. Eine vernünftige Arbeit dagegen schon. Sr. Mary Clarence gibt Rita Die Aufzeichnungen des Malte Laurids B. von Rilke. Dabei sagt sie nur eins: „Wenn du aufwachst und weißt, dass du nichts anders tun kannst, als singen, dann mach es.“

Wovon träumen Sie?

Diese Szene berührt mich immer wieder. Rita erinnert mich an unzählige Menschen, die schreiben wollen. Aber sobald sie davon erzählen, schütteln Freunde und Bekannte den Kopf. Denn solange diese Schreiberlinge nichts veröffentlicht haben, dürfen sie sich auch nicht Autor nennen. Sie laufen doch nur einem Phantombild hinterher. Wer das oft genug hört, muss stark sein, wenn er an seinen Träumen festhalten will. Und deshalb geben viele auf.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Als Lektorin sage ich Ihnen: Wenn Sie beim Aufwachen an nichts anderes denken als ans Schreiben, dann schreiben Sie. Wenn nicht, dann lassen Sie es bleiben.

Sie sind nicht alleine. Fast alle, die einem Traum nachjagten, wurden erst belächelt. Kolumbus wurde ausgelacht, Galileo ging es nicht besser und sicher auch einem Herrn Benz. Was für unsinnige Träume hatten sie? Lächerlich! Was für eine Zeitverschwendung. Davon kann man nicht leben. Und dafür noch weniger.

Kennen Sie solche Worte? So geht es vielen Künstlern. Da zählt nur eins: Man muss erst an sich selbst glauben, an seine Ideen, an seinen Traum, bevor die anderen es tun. Die Lösung ist einfach: Wenn die anderen Sie belächeln – dann lächeln Sie einfach mit und tun Sie, was Sie nicht sein lassen können.

Es gibt keine Garantie, dass es zum Erfolg führt …

Wenn man einem Traum nachjagt – so wie Rita in Sisters Act II und wie so viele andere – dann gibt es keine Garantie, ob dieser Weg zum Erfolg führt. Aber ist es nicht immer gut, einen Versuch gewagt zu haben? Denn wenn man es nicht versucht, dann fragt man sich später: Hätte ich es doch tun sollen? Was wäre wen …?

In meiner Arbeit habe ich festgestellt, dass in vielen, sehr vielen Menschen der Wunsch schlummert, ein Buch zu schreiben. Geschichten und Helden haben sich in ihren Köpfen festgebissen und wollen erzählt und zum Leben erweckt werden. Einige wagen den Versuch trotz aller Widerstände. Andere geben auf, weil sie Angst haben, zu versagen. Viele scheuen die Überarbeitung und fürchten die Kritik.

Ihre Leidenschaft wurde Ihnen geschenkt

Bitte vergessen Sie Ihren Traum nicht. Sie haben sich Ihre Leidenschaft nicht ausgesucht, sondern sie wurde ihnen geschenkt. Auch für die Menschen, die auf Ihre Geschichte warten.

Und hier beginnt mein Traum. Ich möchte Sie unterstützen auf dem Weg des Schreibens. Schreiben ist weitgehend Handwerk, und das Handwerk kann ich Ihnen beibringen.

Romanwerkstatt „Von der zündenden Idee bis zum Konzept“

Falls Sie Lust haben, melden Sie sich doch zu meinem Onlineworkshop ”Von der zündenden Idee bis zum Konzept” an. Wir fangen am 22. September an.

Ich freue mich auf Sie!

2 Comments on “Träumen Sie von Schreiben?

  1. Und trotzdem sind deine Bücher so wunderschön, dass man Suchtcharakter entwickelt, sobald man die ersten Zeilen gelesen hat. Vielleicht träumt man auch mehr vom Schreiben, wenn man noch am Anfang steht und einfach die Sehnsucht hat, dass die Geschichten von jemanden gelesen werden …

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