Glaube daran und schreibe

Auch wenn ich momentan bei der Aktion #fastefoto hier fast jeden Tag Bilder poste und dazu einen kurzen Gedanken zum Thema des Tages, will ich den eigentlichen Sinn, warum ich hier blogge, nicht aus den Augen verlieren. Es geht mir um das  Schreiben, einfach zu leben, lesen und Dankbarkeit.

Heute stolperte ich über dieses Zitat, das ich mit dir teilen möchte:

Nichts ist so schwer, wie einfach zu leben.

De Bersancourt

Minimalismus und Dankbarkeit im Alltag – gar nicht so einfach

O ja, will ich sofort rufen. Das stimmt. Eigentlich ist es so einfach; aber unser Leben und unsere Arbeitswelt sind für viele von uns jetzt so gestaltet, dass uns die Einfachheit verloren gegangen ist. Ich will aber nicht auf andere zeigen, sondern auf mich selbst. Auch wenn ich mich als bescheidenen Menschen ansehe, habe ich einfach zu viel Besitz. Vor allem Bücher. Dicke Wollpullover liebe ich auch. Musik. Und vieles anderes.

Deshalb versuche ich seit einem Jahr minimalistisch zu leben. Kommt etwas Neues ins Haus, geht etwas anderes raus. Ich versuche jeden Tag einen Gegenstand auszusortieren. Es ist peinlich, aber es ist so. Es hat sich einfach zu vieles angesammelt. Und der Weg, obwohl ich wirklich schon viel sortiert habe, ist noch weit. Wahrscheinlich werde ich damit den Rest meines Lebens beschäftigt sein. Alleine heute habe ich zwei Rezensionsbücher bekommen. Also müssen zwei andere raus.

Seit Jahren praktiziere ich Dankbarkeit – und das hilft mir wirklich im Augenblick zu leben und zu geniessen, aufmerksam zu sein und für andere da zu sein.  Manchmal ist einfach leben gar nicht so schwer. Das finde ich wirklich, und es macht mich glücklich.

Einfach schreiben ist gar nicht so einfach – oder doch?

Was das Schreiben angeht, so erlebe ich bei meinen Kunden oft, dass sie mir sagen:

„Nichts ist so schwer, wie einfach zu schreiben.“

Sitzt man vor dem Computer, kriecht plötzlich der innere Kritiker hervor. Woher kommt der eigentlich? Und er flüstert böse Worte, wie: Du wirst niemals dieses Projekt abschliessen. Wer wird dich überhaupt lesen wollen? Ist deine Novelle nicht ein Abklatsch von einem berühmten Werk? Du kannst gar nicht schreiben … oder die vielen Ratschläge aus Schreibratgebern wurzeln im Kopf herum.

Mein Rat an diese geplagten Menschen ist:

Verjag den inneren Kritiker bis du die erste Version geschrieben hast. Schreib einfach. Die erste Version der meisten Autoren ist oft so, dass sie sie niemanden zeigen würden. Aber daraus wird das gute Werk entstehen.

Glaub dran und schreibe.

 

Suchst du einen Schreibcoach oder eine Lektorin? Steckst du fest in deiner Geschichte? Ab März habe ich wieder Kapazitäten. Ich freue mich auf dich.

http://www.lektoratderrotefaden.de

 

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